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Aktuelles aus unserem OGV

Aktuelles

Der Obst- und Gartenbauverein Neuhausen ob Eck wächst weiter

Neuhausen ob Eck (wr) – Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Neuhausen ob Eck hat nach 30 Monaten wieder eine Hauptversammlung in der Homburghalle abgehalten. Nach der langen Coronapause hatten sich nur wenige Mitglieder getraut, die Versammlung zu besuchen. Trotz der zehn Verstorbenen innerhalb der letzten zwei Jahre stieg die Mitgliederzahl um 14 Mitglieder auf 314 Mitgliedern an. Da alle Vorstandsmitglieder und die zwölf Beisitzer nur kommissarisch ihre Ämter weiterführten, musste die gesamte Führungsmannschaft neu gewählt werden. Um den Wahlrhythmus zu gewährleiten, wurden der erste Vorsitzende Alfred Schaz, Kassierer Hans-Peter Renner und die Beisitzer Anita Bautz, Dominik Schaz, Thomas Schaz (Goethestraße), Winfried Rimmele, Pascal Gerst und Gisela Erhardt für zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Die zweite Vorsitzende Ursula Schaz, Schriftführer Martin Bertsche und die Beisitzer Helmut Tank, Ilse und Herbert Schaz, Lucia Reisinger, Frederike Schlenger und Achim Luz wurden für ein Jahr in ihren Ämtern bestätigt.

Unter dem Vereinsmotto „Gartenkultur fördern – Landschaft bewahren“ wurden bei der Pflege und Gestaltung von öffentlichen Anlagen und Streuobstwiesen Hand angelegt und der Tag des Baumes konnte unter Einhaltung der Coronaregeln zweimal stattfinden. Dabei wurden unter anderem vom Borkenkäfer befallene zwei Apfelbäume entlang der Homburgstraße ersetzt. Die meisten Aktionen, Veranstaltungen und Feste fielen Corona zum Opfer. Doch für die Kinder, die am meisten unter Corona litten, konnten wenigstens ein paar Aktionen wie das Kinderferienprogramm oder Basteln und „Gärtnern für Kinder“ durchgeführt werden. Da die Veranstaltungen in der freien Natur stattfanden, wurden diese „Highlights während Corona“ sehr gut und gerne angenommen. Auch der Tag der offenen Gartentür im Vereinsgelände mit Einbahnverkehr und Abstandsregeln fand bei den Besuchern großen Anklang. Der geplante Neubau eines Lagerschuppens verzögere sich durch bürokratische Hürden um ein weiteres Jahr und soll nun im kommenden Jahr verwirklicht werden. Auch sei das Vereinsgelände ein kostenloses Fitnesscenter, bei dem alle Muskeln gestärkt werden könnten, sagte Schaz zu den Tätigkeiten an der frischen Luft und in der Natur. Der Handarbeitstreff, der ebenso nicht stattfand, könne nach Einbau eines Luftfilters im Alpenblick nach 18 Monaten endlich wieder stattfinden.

Dass es beim Obst- und Gartenbauverein nicht nur Arbeitseinsätze gibt, sondern auch viele Aktivitäten, das konnten die Mitglieder dem Vortrag durch Schriftführer Martin Bertsche entnehmen. Kassierer Hans-Peter Renner legte ein gutes positives Kassenpolster vor. Bürgermeisterin Marina Jung sagte vor der Entlastung, dass der OGV eine Riesensäule in der Gemeinde sei, um die Kinder und Jugendlichen an die Natur heranzuführen. Mit dem Escheinungsbild und die vielen Aktionen strahle der Verein seine Attraktivität nach außen. Nach einer beschlossenen Satzungsänderung und Neuigkeiten vom Landesverband schlossen sich die Ehrungen an. Die traditionelle Pflanzenverlosung fiel Corona zum Opfer. Allerdings konnte mit dem Jahresrückblick in Bildern die Versammlung beendet werden.

Ehrungen

Für zehnjährige Vereinsmitgliedschaft wurden mit dem bronzenen LOGL-Bäumchen geehrt: Rolf und Lore Brockmöller, Anke Glaser, Ursula Hepfer, Ingrid Reichardt, Annemarie Hepfer, Hans-Dieter Manz, Julia Manz, Philipp Manz, Gerda Martin, Barbara Hamburger, Ulrike Bertsche, Ursula Stützle, Gerlinde Hoppe, Wilma Welte, Jens Schaz, Sabine Heinzelmann und Alex Pommeranz.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Herbert Schaz, Wanda Rapp, Inge Tank, Bruno Kohler, Karl-Heinz Schaz, Rudolf Klett, Hermann Winter, Alfred Kästle, Roswitha Schaz, Elvira und Kurt Kandenwein, Walter Binkele, Gerhard Schaz und Margot Renner mit dem silbernen LOGL-Bäumchen geehrt.

Für 40 Jahre wurden Rosalinde Kappeler, Gertrud Renner mit dem goldenen LOGL-Bäumchen geehrt.

Für 50 Jahre im Verein erhielt Werner Lang das goldene LOGL-Bäumchen mit Silberkranz und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielt Günther Schaz das das goldene LOGL-Bäumchen mit Goldkranz.

JHV 2021 OGV Neuhausen 007

Bild: Die anwesenden Geehrten beim OGV Neuhausen: Margot Renner und Gerhard Schaz mit Bürgermeisterin Marina Jung (links) und dem Vorsitzenden Alfred Schaz (rechts)

Foto: Winfried Rimmele

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Restprogramm 2021 (unter Vorbehalt der Coronaregeln)

Rest-Jahresprogramm 2021
Donnerstag ist OGV-Tag !
Wenn nichts anderes dabei steht, finden die Veranstaltungen im Alpenblick statt.
03.Sept. 13.00 Kinderferienprogramm,
- Abenteuer Natur – Silphie
16.Sept 16.00 Werk –Treff
17.Sept 13.00 LGS-Überlingen Halbtagsfahrt
18.Sept 19.30 Jahreshauptversammlung in der
Homburghalle
03.Okt 9.00 Kirbe im Museum mit
Obstausstellung ??
07.Okt 15.00 Handarbeitstreff 19.00 Treffpunkt Alpenblick
21.Okt 15.00 Handarbeitstreff 16.00 Werk –Treff
28.Okt 19.00 Herstellen von Grabschmuck
auf Allerheiligen
29.Okt 19.00 Obstsortenverkostung mit KV
04.Nov 15.00 Handarbeitstreff 19.00 Treffpunkt Alpenblick
18.Nov 15.00 Handarbeitstreff
25.Nov 15.00–20.00 Adventsschmuck herstellen
mit Kaffeenachmittag „Alpenblick“
26.Nov 15.00 Adventsbasteln für Kinder
unter 8 Jahre in Begleitung
02.Dez 15.00 Handarbeitstreff 19.00 Treffpunkt Alpenblick
16.Dez 15.00 Adventlicher Handarbeitstreff
Treffpunkt Alpenblick
Zwangloser Hock im Alpenblick zum Schwätza, Informieren und Austausch
Werk – Treff
Wissen weitergeben und Lernen durch mitmachen - Arbeiten im Haus und Garten
(evtl. früherer Beginn siehe Donnerstags)
Schuppen - Die Baugenehmigung hat sich wegen
Änderung des Flächennutzungsplanes und angeblicher
Überlastung des Stadtbauamtes Tuttlingen
auf 2022 verschoben.


Das Gartenjahr 2021 - Bericht im Gränzboten

Interview mit unserem Vorsitzenden Alfred Schaz
im Gränzboten (PDF)
 Gartenjahr 2021

"Mein kleiner Garten“ im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Neuhausen ob Eck (wr) – Die Neuhauser Kräuterpädagogin Michaela Hagen hat 14 Kinder und Jugendliche aus umliegenden Kreisgemeinden bei einer Führung durch die Bauerngärten im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck die Vorteile eines eigenen kleinen Gartens aufgezeigt. Der Kreisvorsitzende der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis Tuttlingen, Hans Weber begrüßte die interessierten Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern angereist waren, um Neues über Gemüsesorten und Kräuter zu erfahren. Michaela Hagen verstand es, die Teilnehmer in die Welt der Kräuter mit all seinem Nutzen, aber auch Gefahren hinzuweisen. So sei der „Eisenhut“ als schöne, blaue Pflanze in den damaligen Gärten als Blickfang angepflanzt worden. Dies Pflanze gilt als sehr giftig und kann sogar zum Tode führen. „Solltet ihr eine solche Pflanze irgendwo sehen, nicht anfassen“, warnte Hagen.

Früher waren die Leute auf dem Land meist Selbstversorger, da es weder Supermärkte oder Läden gab. Gemüse, Kräuter wurden angebaut, geerntet und für den Winter eingemacht oder eingelagert. An der Größe des Gartens und der Umzäunung konnte man erkennen, wie vermögend der Gartenbesitzer war. Die Kräuter wurden als Zutaten zu den Speisen verwendet, dienten aber auch als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten und „Wehwehchen“. „Hast du Malve im Garten, muss der Doktor draußen warten“, sagte Hagen und ließ die Teilnehmer auch probieren. Hagen ließ die Kinder aktiv an der Exkursion durch die verschiedenen Gärten teilhaben und beantwortete die vielen Fragen der wissbegierigen Kinder mit Geduld und Fachwissen. Einige mutige Kinder nahmen Salbeiblätter zwischen die Finger und massierten damit das Zahnfleisch gegen Entzündungen. Für aufgeregte und testgeplagte Kinder empfahl Hagen einen Baldriantee zur Beruhigung. Die Kinder mussten früher bei der Garten- oder Feldarbeit kräftig mithelfen, damit der Mittagstisch auch reichlich gedeckt war. Der Kreisvorsitzende Hans Weber bedankte sich bei Michaela Hagen für die interessante und kurzweilige Führung unter dem Beifall der Teilnehmer und sagte zum Abschluss: „Die Apotheke wächst vor dem Haus“.

                                                             Mein kleiner Garten im FLM am 17.07.21 004

Bild: Kräuterpädagogin Michaela Hagen (3. von links) und Hans Weber (rechts) führten die Teilnehmer durch die Bauerngärten im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.

Foto: Winfried Rimmele

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Ideen und Tipps für den eigenen Garten gab es reichlich

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die so einen Tag der offenen Gartentür zum Erfolg führen. Kleinigkeiten: wie endlich wieder andere Leute treffen, „mitanda schwätze“ oder einfach mal raus in die Natur, um die Schönheit der Blumenwiese oder das Wachsen und Gedeihen von Gemüse, Salat, Obst und Kräutern zu bestaunen.

Zahlreiche Gartenliebhaber haben das 3600 Quadratmeter große Vereinsgelände „Alpenblick“ des Obst- und Gartenbauvereins Neuhausen (OGV) besichtigt. Wer noch nicht vollständig geimpft oder genesen und keinen gültigen Test vorweisen konnte, hatte die Möglichkeit, sich im eigens für diesen Tag aufgebauten Pavillon durch die Feuerwehrmänner Wolfram Nestel und Dieter Manz testen zu lassen. Nach der Registrierung und der Händedesinfektion konnten die Besucher in kleinen Gruppen oder auch einzeln an über zwanzig Stationen unterschiedliche Anbauarten von Gemüse, Streuobstbäumen oder Boden- und Hochbeeten besichtigen.

Und wenn schon Fachleute wie der Vorsitzende Alfred Schaz und Doris Schaz vor Ort waren, nutzten viele Hobbygärtner die Gelegenheit, Tipps für das eigene Hochbeet oder über Unkrautbekämpfung zu holen.

„Für mich ist der Garten ein Fitnesscenter an der frischen Luft und Bewegung für Körper und Geist“, sagte Schaz mit Herzblut. Die Düngung und das Mulchen mit Schafswolle oder anderes Mulchmaterial wie Rasenschnitt oder Stroh fördert das Bodenleben und spart sowohl das lästige Unkraut zupfen als auch häufiges Gießen. Ein Hochbeet, das in vielen Hausgärten inzwischen sehr beliebt ist, weil zum einen ein Rückenschonendes Gärtner möglich ist und zum anderen einen hohen Ertrag bringt und mehrere Pflanzengenerationen angepflnzt werden können. „Man kann auch im „Sonntagshäs“ am Hochbeet die Früchte ernten“, sagt Schaz und erntet eine rote und süße Erdbeere.

Bei der Düngung setzt Schaz auf Brennnessel- und Pflanzenjauche für Gemüse, Pferdemist, mit Pflanzenabfällen kompostiert, wird auf die Boden- oder Hochbeete ausgebracht und Bäume werden mit Laub und Pferdemist gemulcht und gleichzeitig gedüngt.

Das Interesse an Obstspindeln von Birnen und Steinobst war riesengroß, denn sie bieten aromareiche Früchte speziell für kleine Gärten. Auch kleinkronige Obstbäume sind für den kleinen Garten geeignet und mehrere Sorten bedeuten sicheren Ertrag und frisches eigenes Obst von August bis Dezember.

Beim Bohnentippi oder Bohnentunnel als Alternative zur Bohnenstange oder auf dem Kartoffelacker ist der Versuch zur Verwertung von Schafwolle (Horn) gestartet. Als Dünger unter Pflanzen eingegraben, als Mulchmaterial mit und ohne Abdeckung soll Schafwolle auch Schnecken fernhalten. Schafwolle hat außerdem den Vorteil, dass es ein großes Wasserspeichervermögen vom 3,5-fachen des Eigengewichts besitzt und ein langsam fließender Stickstoffdünger mit Phosphor, Kalium und Schwefel ist.

„Ein Platz für Kinder gehört in jeden Garten“, ist Schaz überzeugt. Ein großer Sandkasten, ausgemusterte und wiederbelebte Kinderspielhäuschen, Rutschen in verschiedenen Größen und viel Platz zum Herumtollen und Verstecken sorgen bei den Kindern für große Augen und Juchzen. Hat die Corona-Pandemie dies doch fast ein ganzes Jahr verhindert.

Die Erwachsenen nahmen die vielen Ruhebänkle mit Blick auf die Alpen in Besitz oder ließen es sich bei netten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen oder einer Grillwurst gut gehen. „Das habe ich lange vermisst, unter Leute zu gehen und wieder mit Jemandem zu reden oder einfach „mitanda schwätze“.

Der Vorsitzende Alfred Schaz war von Besucherandrang und dem Wissensdurst der Gartenliebhaber und Hobbygärtner angetan und sagt zum Ende mit heiser Stimme: „Der Tag der offenen Gartentür war dank der Mithilfe der Vereinsmitglieder ein voller Erfolg“.

 Tag der offenen Gartentür 2021 023    Tag der offenen Gartentür 2021 016

Tag der offenen Gartentür 2021 017  Tag der offenen Gartentür 2021 050

Tag der offenen Gartentür 2021 025  Tag der offenen Gartentür 2021 035

Tag der offenen Gartentür 2021 045  Tag der offenen Gartentür 2021 046

Fotos: Winfried Rimmele

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Tag der offenen Gartentür mit Gartenfest

Der Vereinsgarten „Alpenblick“ des Obst- und Gartenbauvereins Neuhausen ob Eck öffnet am Sonntag, 27. Juni von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Gartentür für alle Garteninteressierte, verbunden mit einem Gartenfest. Der ausgeschilderte Gartenrundgang führt zu über zwanzig Stationen. An jeder Station ist alles Neue, Wissens- und Sehenswerte beschrieben. Sie erfahren alles über Pflanzung, Düngung, Pflege und Ernte von Gemüse und Obst,über den Kartoffelanbau auf dem Balkon oder die reiche Kartoffelernte aus der Kartoffelkiste.

Mit dem ‘Tag der offenen Gartentür‘ will der OGV die Themen „artenreicher Hausgarten“ und „Selbstversorger mit Gemüse und Obst“ in den Vordergrund rücken und zum Gedankenaustausch anregen. Laufende Führungen in kleinen Gruppen und sachkundige OGV-Mitglieder informieren über die einzelnen Stationen und beantworten Fragen der Besucher. Wichtig ist aber auch der Erfahrungsaustausch zwischen den Besuchern.

Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins bewirten die Gäste ab 11.00 Uhr im Alpenblick-Garten und unterm Zeltdach. Ab 13.00 Uhr gibt es auch Kaffee, Torten und Kuchen. Kinder können im Sandkasten, auf Rutschen und in Spielhäuschen die Zeit verbringen.

Für den sicheren und reibungslosen Ablauf nach den Corona-Regeln sorgt ein umfangreiches Hygienekonzept. Da sich im bewirteten Bereich nur geimpfte, getestete oder genesene Personen aufhalten dürfen, bieten wir in der Zeit von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr einen kostenlosen Corona-Schnelltest an.

Unsere Besucher können sich manuell oder mit der Luca-App registrieren.

Der OGV Neuhausen freut sich auf viele Besucher und nette Gartengespräche.

Alpenblick am 19.06.21 3

Bild: Die Begrüßung im OGV-Vereinsgarten „Alpenblick“

Foto: Winfried Rimmele

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Neue Sitzgelegenheit mit Blick auf die Alpen im Vereinsgelände Alpenblick

Im südlichen Bereich des Vereinsgelände "Alpenblick" ist eine runde Sitzbank entstanden. Die Ruhebank stand vor der Erneuerung der Dorfmitte am Dorfbrunnen bei der Apotheke und wurde von Alfred Schaz und Winfried Rimmele abgebaut und renoviert. Am neuen Platz lädt die Sitzgelegenheiten zum Verweilen auf und bietet einen uneingeschränkten Blick auf die Alpen.

Bild: Die neue Sitzgelegenheit im "Alpenblick".

Foto: Winfried Rimmele

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Der Eingang zum Vereinsgelände "Alpenblick" im Juni 2021

Alpenblick am 03.06.21 2

Foto: Winfried Rimmele

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Landesgartenschau in Überlingen

Der insektenfreundliche Obst- und Ziergarten auf der LGS Überlingen

Der LOGL ist im Bereich der Rosenobelgärten gemeinsam mit dem Kreisverband Tuttlingen mit einem Beitrag zum Thema "Insektenfreundlicher Obst- und Ziergarten" vertreten.

Bereits in einem kleinen Garten gibt es viele Möglichkeiten, Insekten und anderen Tieren einen attraktiven Nahrungs- und Lebensraum zu bieten. Neben Rosen und Obstgehölzen, wie verschiedenen Apfel-Columnaren, liefert ein vielfältiges Staudenbeet Rückzugsbereiche und Nahrungsquellen für die kleinen Helfer. Eingesäte Blühstreifen und Nektartankstellen, wie Sommerflieder, Lavendel oder Katzenminze sind regelrechte „Hotspots“ und werden von vielen Insekten gerne angeflogen. Einfache Blüten, die nicht gefüllt sind, erleichtern hierbei den Zugang zum Nektar. Steinriegel und Reisighaufen bieten zusätzlich Nistgelegenheiten und Rückzugsorte. Verschiedene, angebrachte Nisthilfen ergänzen dieses Angebot.

LGS Überlingen 2021

Bild: Insektenhotels auf der LGS Überlingen

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Tag des Baumes

Bereits zum 33. Mal haben Gartenfreunde und Wanderer vom Obst- und Gartenbauverein (OGV) und vom Schwäbischen Albverein Neuhausen (SAV) den „Tag des Baumes“ begangen. Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt kein Tag des Baumes stattfand, wurde dieses Jahr unter Einhaltung der Coronaregeln zwei neue Obstbäume gepflanzt. Entlang der Homburgstraße in Neuhausen ob Eck wurden zwei Bäume, die durch den Borkenkäfer geschädigt wurden, ersetzt.

OGV-Vorsitzender Alfred Schaz sagte, dass diesmal weder der Baum des Jahres, die „Stechpalme“ noch die Streuobstsorte des Jahres, der „Purpurrote Zwiebelapfel“, sondern der „Rheinische Krummstiel“ und der „Brettacher“ gepflanzt werden. Die beiden Apfelsorten gelten als sehr robust und sind bei den Witterungseinflüssen, die rund um Neuhausen herrschen, besonders gut geeignet. OGV-Mitglied Martin Bertsche nahm den Wurzel- und Ästeschnitt vor und Baumspender Rudolf Bosch und SAV-Vorsitzender Matthias Ries waren mit Schaufeln unterstützend tätig. Die anschließende Wanderung mit Einkehr fiel aus.

Bild: Martin Bertsche, Rudolf Bosch, Matthias Ries und Alfred Schaz pflanzten einen Baum (von links).

Tag des Baumes 2021 035

Foto: Winfried Rimmele

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Mosten im Freilichtmuseum

Zum Abschluss der Saison im Freilichtmuseum hat der OGV Neuhausen in der Scheune im Haus "Mariazell" die vereinseigene Mostpresse noch einmal in Gang gesetzt. Zahlreiche Helfer am letzten Öffnungstag frisch gepressten Apfelsaft hergestellt. Obwohl die Corona-Regeln einen Besucherandrang verhinderten, strömten dennoch zahlreiche Besucher zum OGV, um sich über den Vorgang zum Pressen von Apfelsaft zu informieren. Neben dem ersten Vorsitzenden Alfred Schaz, der noch Äpfel auf dem Museumsgelände aufsammelte, waren Tobias Radloff, Dominik Schaz und Romana Haßler-Denzel in der ersten Schicht und Horst und Veronika Gerspacher und Werner Seeh mit dem Waschen der Äpfel, dem Pressen der Früchte und dem Herstellen von frischem Apfelsaft beschäftigt.

Bild: Fleißige Hände sorgten für volle Fässer von frisch gepresstem Apfelsaft.

Foto: Winfried Rimmele

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Erste Musikprobe der Musikkapelle Neuhausen im Freien

Neuhausen ob Eck (wr) – Nach monatelangen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hat die Musikkapelle Neuhausen seine erste Musikprobe im Freien abgehalten. Da der Proberaum wegen den Abstandsregeln nicht mehr geeignet ist, wurde auf dem OGV-Vereinsgelände „Alpenblick“ unter der Leitung von Oliver Schulz ein erstes gemeinsames Zusammenspiel auf freiwilliger Basis seit dem Lockdown geprobt. „Es hat nach vier Monaten Abstinenz wieder richtig Spaß gemacht, gemeinsam zu musizieren“, so der Vorsitzende Uwe Schaz und Dirigent Oliver Schulz. Der gewöhnliche Ausklang-Marsch fiel ins Wasser, da dunkle Wolken aufzogen und die Musikinstrumente in Sicherheit gebracht werden mussten. Die Musikapelle Neuhausen hofft, dass das Wetter an den kommenden beiden Proben vor den Sommerferien mitspielt, damit weiter gemeinsam geprobt werden kann. Zaungäste waren die American Footballer „Newtown Lions“, die nebenan auf dem TSV-Sportgelände trainierten.

Erste Musikprobe nach Lockdown 042

Bild: Erste Musikprobe der Musikkapelle Neuhausen auf dem OGV-Vereinsgelände „Alpenblick“

Foto: Winfried Rimmele

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Tag der offenen Gartentür war ein voller Erfolg

Neuhausen ob Eck (wr) – Über zweihundert Gartenliebhaber haben das Vereinsgelände „Alpenblick“ des Obst- und Gartenbauvereins Neuhausen (OGV) besichtigt. Nach der Registrierung und der Händedesinfektion konnten die Besucher in kleinen Gruppen oder auch einzeln an 25 Stationen unterschiedliche Anbauarten von Gemüse, Streuobstbäumen oder Boden- und Hochbeeten besichtigen. Während die Erwachsenen sich die Blütenpracht und das Gewächshaus unter die Lupe nahmen, spielten die Kleinen im Sandkasten und backten Kuchen, den die Erwachsenen an diesem Tag leider vermissten. Alfred und Doris Schaz hatten den ganzen Tag bei den Führungen alle Hände voll zu tun, um die vielen Fragen zur Unkrautbekämpfung, Düngung und körperschonende Gartenarbeit zu beantworten. Die erstmalige Düngung und das Mulchen mit Schafswolle stieß bei den Besuchern auf reges Interesse. Mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen im Gepäck zogen die Besucher aus nah und fern ein positives Fazit. Auch der Vorsitzende Alfred Schaz war von Besucherandrang und dem Wissensdurst der Gartenliebhaber und Hobbygärtner angetan.

Bild: Der Tag der offenen Gartentür beim OGV stieß auf großes Interesse.

Foto: Winfried Rimmele

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Gartenfreunde verköstigen Gäste im Vereinsgarten

Neuhausen ob Eck (wr) – Beim Gartenfest des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Neuhausen ob Eck im Vereinsgarten „Alpenblick“ hatten die zahlreichen Besucher mit der Sonne um die Wette gestrahlt. Das Festzelt diente als großer Sonnenschirm. Während die Kinder im Sandkasten spielten, stillten die Führungen durch Alfred Schaz den Wissensdurst der Hobbygärtner. Alfred Schaz erwies sich als fachkundiger Experte, der den Besuchern den üppigen Vereinsgarten mit Hochbeeten, Sträucherspalierbeeten sowie das Gewächshaus erklären und Tipps für die Pflege wie für die Schädlingsbekämpfung geben konnte. Interessiert lauschten die Besucher den Ausführungen des kundigen Spezialisten.

Einige hundert Besucher aus nah und fern strömten zum OGV-Fest und ließen es sich bei Rudi`s gebackene Forellen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat, Steaks und Würste vom Grill mit Pommes frites schmecken und gut gehen. Großer Beliebtheit erfreuten sich Kaffee und Kuchen sowie frisch gepressten Bio-Apfelsaft und Most aus eigener Herstellung. Und so nahmen Jung und Alt das OGV-Motto „mitanand schwätza“ rege in Anspruch. Das „Neuhauser Handwerkerveschber“ mit dem traditionellen Hackepeter erwies sich trotz einer kurzzeitigen Abkühlung einmal mehr als absoluter Renner. Vorsitzender Alfred Schaz war mit dem Gartenfest mehr als zufrieden.

Bild: Das OGV-Gartenfest in Neuhausen ob Eck erfreute sich großer Beliebtheit.

Foto: Winfried Rimmele



Fachwartelehrgang des Landkreises Konstanz im Alpenblick

Neuhausen ob Eck (wr) - Im Rahmen der Ausbildung zum LOGL-Geprüften Obst- und Gartenfachwart haben die Fachwarteanwärter des Landkreises Konstanz unter Führung des Kreisfachberaters des Landkreises Konstanz Ilja Herrmann den Vereinslehrgarten und LOGL-Competenzcentrum für Obst und Garten (CCOG) des Obst- und Gartenbauvereins Neuhausen ob Eck besucht.

Bei einer Führung durch den Lehrgarten ging es darum, das theoretische Wissen der Ausbildung mit Erfahrungen aus der Praxis zu vertiefen.

Das besondere Interesse der Lehrgangsteilnehmer lag im Bereich Beerenobst bei den verschiedenen Anbau- und Erziehungsformen Strauch, Spalier oder Spindel. Speziell bei den Stachelbeeren bietet das Spalier oder die Spindelerziehung große Vorteile bei Pflege und Ernte. Im Bereich Gemüse war der Vorteil der Hochbeete gegenüber den bodenebenen Beeten klar zu erkennen.

Großes Interesse fanden auch die kleinkronigen neugezüchteten Obstbäume, die zwar geschmacklich und im Aroma die gängigen Marktsorten weit übertreffen, aber trotzdem resistent gegen die meisten Obstbaumkrankheiten sind und ohne chemischen Pflanzenschutz auskommen.

Die Ausbildung im Kreis Konstanz wurde vor Jahren durch den Kreisverband Tuttlingen der Obst- und Gartenbauvereine (KOGL) initiiert und wird seither vom Kreisfachberater des Landratsamtes Konstanz in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem KOGL durchgeführt.

Da es am Landratsamt Tuttlingen keinen Fachberater für Obst und Garten gibt, führt der KOGL in Eigenregie die Fachwartekurse durch. Regelmäßig nehmen Personen aus dem Kreis Tuttlingen an den Kursen im den Nachbarkreisen Konstanz, Villingen-Schwenningen, Rottweil und Sigmaringen teil.

Bild: Die Fachwarteanwärter holen sich beim OGV Vorsitzenden Alfred Schaz (hinten rechts) im CCOG praktische Tipps.

Foto: Winfried Rimmele

Information:

Durch ihre Ausbildung tragen die „LOGL-Geprüften Obst- und Gartenfachwarte“ zum Erhalt der landschaftsprägenden Streuobstwiesen bei

Die Ausbildung zum LOGL-Geprüften Obst- und Gartenfachwart ist ein vorbildliches Engagement für Landschafts- und Naturschutz. Vom LOGL wurde in Abstimmung mit dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg ein landeseinheitlicher Ausbildungsrahmenplan erarbeitet. Der Verband hat Schulungsunterlagen erarbeitet, ist an der Ausbildung und Prüfung beteiligt und verleiht Ausweis und Urkunde.

Die Obst- und Gartenfachwarte sollen als Ansprechpartner für Fragen rund um die Themen Obst, Garten und Landschaft dienen und können so das fachliche Niveau in den Obst- und Gartenbauvereinen erhalten und die Arbeit der Fachberater an den Landratsämtern sinnvoll unterstützen. Als Teilnahmevoraussetzung sind Grundkenntnisse im Obst- und Gartenbau notwendig.

„Heu-Heinzen“ stehen beim Obst- und Gartenbauverein Neuhausen

Neuhausen ob Eck (wr) – Die Heuernte hat beim Obst- und Gartenbauverein Neuhausen ob Eck begonnen. Ein seltenes Bild bietet sich derzeit auf dem Vereinsgelände „Alpenblick. Mehrere „Heu-Heinzen“ hat der Vorsitzende Alfred Schaz mit frisch gemähtem Gras bestückt. Waren solche "Heinzen" früher in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft gang und gäbe, wissen heute viele nicht mehr was "Heinzen" sind, sagte Schaz und hing das gemähte Gras an den Holzgestellen auf. Dadurch behalte das Heu seine gute Qualität über viele Wochen, denn der Regen tropfe an der äußeren Schicht ab, so Schaz. Deshalb sei es für Schaz auch eine Herzensangelegenheit, der jüngeren Generation Dinge von früher näherzubringen.

Heuernte beim OGV Neuhausen 001  Heuernte beim OGV Neuhausen 012

Foto: Winfried Rimmele


Tag der offenen Gartentür war ein voller Erfolg

Neuhausen ob Eck (wr) – Acht Gartenbesitzer aus Neuhausen und einer aus Tuttlingen-Esslingen haben am internationalen „Tag der offenen Gartentür“ ihre Gärten geöffnet. Der Obst- und Gartenbauverein Neuhausen ob Eck präsentierte das Vereinsgelände „Alpenblick“ zahlreichen Besuchern und informierte sie über die Gärten und deren Standorte. An diesem glühend heißen Sonntag stand neben dem Gedankenaustausch auch die Neugierde, einmal über den Zaun der verborgenen Gärten zu schauen, im Vordergrund. Umso mehr freute es den Vorsitzenden des OGV Neuhausen, Alfred Schaz, dass die Mitglieder ihren Garten für andere Gartenliebhaber öffneten, um einen Einblick in die Vielfalt und Ideenreichtum zu gewähren. Bei einem Rundgang konnten über 110 Besucher in Liebhabergärten, Streuobstwiese, Hochbeeten oder Wohngärten teils kunstvolle und kreative Gestaltungen der Kleinode kennenlernen. Und manche Idee wurde von den Besuchern zur Nachahmung mitgenommen. Vor oder nach dem Rundgang gab es im Alpenblick noch eine Stärkung bei Kaffee, Kuchen und Grillwürste oder Steaks vom Grill.

Tag der offenen Gartentür 2019 125

Bild: Ein Garten kann auch kreativ gestaltet werden.

Foto: Winfried Rimmele


Tag des Baumes 2019 - Neuhauser pflanzen Elsbeere, Vogelbeere und Mehlbeere

Neuhausen ob Eck (wr) - Bereits zum 32. Mal haben Gartenfreunde und Wanderer vom Obst- und Gartenbauverein (OGV) und vom Schwäbischen Albverein Neuhausen (SAV) den „Tag des Baumes“ gefeiert. OGV-Vorsitzender Alfred Schaz sagte, dass diesmal nicht der Baum des Jahres, sondern der seltene Baum die „Elsbeere“, auch als „Schweizer Birnbaum“ bekannt, gepflanzt werde. Die Früchte der Elsbeere reifen zwischen Juli und September. Wie bei Birnen ist das Fruchtfleisch körnig, denn auch die Elsbeeren-Früchte enthalten sogenannte Steinzellen. Pur genossen schmecken sie süßlich-sauer und haben einen hohen Vitamin C-Anteil. Die rot-braunen runden Beeren helfen nicht nur gegen Magenbeschwerden, sondern lassen sich vielfach verwenden. Man kann sie zu Kompott, Marmelade, Gelee oder Fruchtsäften verarbeiten oder als Zutat für Schokolade, Konfekt, Käse, Kekse, Kuchen und Torten verwenden. Als Ort wurde das „Große Loch“ gewählt, eine ehemalige Bohnerzgrube, die nach 1863 nicht mehr genutzt wurde und heute als Biotop für Singvögel und Kleingetier diene.

SAV-Naturschutzwart Thomas Storz begrüßte die Teilnehmer, die mit der Pflanzaktion einen wichtigen Beitrag für Natur, Umwelt und Landschaftspflege beisteuerten. OGV-Fachwart Martin Bertsche und Storz zeigten den richtigen Wurzel- und Astschnitt und mit Unterstützung durch Mitglieder der beiden Vereine wurde die Pflanzaktion durchgeführt. Nach getaner Arbeit wanderten die Teilnehmer an den „Harresser Erdfällen“ vorbei zu einer gemütlichen Einkehr in die Ski- und Wanderhütte des Schwäbischen Albvereins Neuhausen, wo sie mit Kaffee und Kuchen vom Wirte-Team vorzüglich versorgt wurden.

Bild: Erinnerungsfoto nach der Pflanzaktion einer Vogelbeere mit Thomas Storz (links) und Alfred Schaz (dritter von rechts)

Tag des Baumes 2019 025

Foto: Winfried Rimmele


Alfred Schaz wird mit Staufermedaille des Landes geehrt
NEUHAUSEN OB ECK (wr) – Zum ersten Mal ist ein Neuhausener Bürger mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg für jahrzehntelange überragende Verdienste um das Gemeinwohl ausgezeichnet worden. Bei einem Festakt im Sitzungssaal des Rathauses in Neuhausen ob Eck wurde am Samstag dem Neuhausener Bürger Alfred Schaz die höchste Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg zuteil. Laudatorin Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL verlieh dem Geehrten die Staufermedaille im Namen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
Wie Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald ausführte, habe sich Schaz die ganz besondere, persönliche Auszeichnung im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements über viele Jahre hinweg erworben. „Ich persönlich bin äußerst dankbar, dass heute ein Mensch gewürdigt wird, der sich bereits über Jahrzehnte bis heute in vielfältiger Weise vorbildlich und verantwortungsbewusst ehrenamtlich engagiert“, lobte Osswald. Nicht nur als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Neuhausen ob Eck, sondern auch als dienstältester Musiker in der Musikkapelle Neuhausen ob Eck habe Schaz durch sein lebenslanges Engagement die Gemeinde entscheidend mitgeprägt, sagte Osswald.
Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL betonte: „Mit der Staufermedaille sollen Verdienste um das Gemeinwohl geehrt werden, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinausgehen. Die öffentliche Anerkennung mit der Staufermedaille, die als eine besondere persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung verliehen wird, zeigt den Engagierten unsere Wertschätzung und dass sie gebraucht werden“. Schaz sei ein Schaffer, wie sie Baden-Württemberg auszeichnet, betonte Gurr-Hirsch in ihrer Laudatio.
Der 67-jährige Geehrte trat mit 12 Jahren in die Musikkapelle Neuhausen ob Eck ein und ist seit 55 Jahren als aktiver Musiker auch der Dienstälteste. Von 1982 bis 2004 hatte Schaz das Amt des Kassierers inne und sorgte auch hier, dass keine Misstöne entstanden sind. Von 1989 bis 2009 hatte Schaz auch noch als Ausschussmitglied und Kassenprüfer beim Schwäbischen Albverein mitgewirkt. Doch sein großes Steckenpferd habe Schaz im Obst- und Gartenbauverein gefunden. Am 1. Juni 1984 habe Schaz den Obst- und Gartenbauverein wiederbelebt. Seit 34 Jahren als erster Vorsitzender führe Schaz die Geschicke des Vereins. Von 1989 bis 1995 übte Schaz das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden beim Kreisverband Tuttlingen für Obstbau, Garten und Landschaft (KOGL) und seit 1995 bis 2018 Vorsitzender. Von 2002 bis 2012 war Schaz beim Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft (LOGL) Vizepräsident und Schatzmeister tätig. „Sie haben in Neuhausen ob Eck in einem bunten Strauß des Ehrenamtes neue Strukturen geschaffen und mit ihrer Begeisterung und Zugkraft auch andere angesteckt“, betonte Gurr-Hirsch.
Ohne die Rückenstärkung seitens seiner Ehefrau Doris sei dieses Wirken nicht möglich gewesen. Ihr gebühre daher ein Teil der Staufermedaille. Osswald brachte diese Unterstützung mit der Überreichung eines Blumengebindes zum Ausdruck.
Mit einem kurzen Schlusswort beendete Alfred Schaz selbst die Feierstunde: „Ich bin überwältigt und danke für die vielen tollen Worte. Ich freue mich darüber, dass so viele Weggefährten anwesend sind“. Ich war total überrascht“, so Schaz, der bereits mehrfach ausgezeichnet ist, unter anderem mit der Bürgermedaille der Gemeinde. Er dankte der LOGL-Präsidentin Sigrid Erhard und LOGL-Direktor Rolf Heinzelmann, die ihn zur Ehrung vorgeschlagen hätten.
Viel Applaus bekam das Ensemble der Musikkapelle Neuhausen ob Eck, das die Ehrung musikalisch umrahmte.
Bild: Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald, Doris Schaz und Alfred Schaz sowie Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, die die Medaille im Namen des Landes überreichte (von links).
Foto: Winfried Rimmele


Der Obst- und Gartenbauverein Neuhausen ob Eck wächst weiter

NEUHAUSEN OB ECK(wr) – Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Neuhausen ob Eck hat seine Hauptversammlung im Probenraum der musizierenden Vereine abgehalten. Die Mitgliederzahl wuchs um sieben Mitglieder auf 266 Mitglieder an. Somit sei der OGV zum mitgliedsstärksten Obst- und Gartenbauverein im Kreis geworden, fügte Schaz hinzu. Unter dem Vereinsmotto „Gartenkultur fördern – Landschaft bewahren“ wurden bei der Pflege und Gestaltung von öffentlichen Anlagen und Streuobstwiesen Hand angelegt und zum Tag des Baumes wurden kaputte Bäume durch neue ersetzt. Der Vereinsgarten „Alpenblick“ wurde als drittes CompetenzCentrum im Land eröffnet und werde durch zahlreiche Veranstaltungen und Vorträge einen weiteren Stellenwert erhalten.

Außerdem, so Schaz, sei das Vereinsgelände ein kostenloses Fitnesscenter, bei dem alle Muskeln gestärkt werden könnten. Der Handarbeitstreff, der in den Wintermonaten im 14-tägigen Rhythmus und in den Sommermonaten alle vier Wochen am Donnerstagnachmittag mit bis zu 20 Strickerinnen und handarbeitsbegeisterte Frauen stattfindet, hat sich etabliert und sich zu einem Treffpunkt für Jung und Alt gemausert. Der Treffpunkt Alpenblick (TrAb), der jeweils am ersten Donnerstag im Monat stattfindet, und bei dem sich alle Garten- und Pflanzenliebhaber Tipps und Anregungen durch Fachwarte holen können, habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so Schaz. Aus diesem Grund werde der TrAb nur noch als zwangloser Hock stattfinden. Dafür wird ein Werk-Treff jeden dritten Donnerstag eingerichtet, bei dem über soziale Medien für einen Arbeitseinsatz aufgerufen werde. Auf dem Vereinsgelände werden die Mitglieder einen Lagerschuppen errichten, damit die vielen Geräte und Werkzeuge sowie Museumsstücke zentral aufbewahrt werden können. Dass es beim Obst- und Gartenbauverein nicht nur Arbeitseinsätze gibt, sondern auch viele Aktivitäten, das konnten die Mitglieder dem Vortrag durch Schriftführer Martin Bertsche entnehmen. Das ganze Vereinsjahr wurde in Wort und Bild nochmals präsentiert. Zu den einzelnen Themen legte Kassierer Hans-Peter Renner die finanzielle Seite offen. Letztendlich legte Renner einen positiven Kassenbericht vor. Bürgermeisterstellvertreterin Bärbel Hensler sagte, dass der Verein einen enormen Beitrag leiste, um den Kindern und Jugendlichen die Natur und den Garten näher zu bringen. Die zweite Vorsitzende Uschi Schaz, Schriftführer Martin Bertsche und die Beisitzer Achim Luz, Lucia Reisinger, Ilse und Herbert Schaz und Frederike Schlenger wurden in ihren Ämtern bestätigt. Mit einer Pflanzenverlosung und einem Jahresrückblick in Bildern ging die Versammlung zu Ende
Im OGV Terminkalender 2018, der als Faltblatt an die Mitglieder verteilt wurde, stehen neben Vorträge und Schnittkurse, ein Gärtnerkurs für Kinder und die Blütenfahrt ins Rosendorf Nöggenschwil am 16. Juni.

Ehrungen

JHV 2018 OGV Neuhausen 008 neuDie beiden Vorsitzenden Alfred Schaz und Uschi Schaz nahmen die Ehrungen vor.
Für zehnjährige Vereinsmitgliedschaft wurden mit dem bronzenen LOGL-Bäumchen geehrt: Finja Riethmüller, Sonja Rudischhauser, Bettina Schaz und Edith Schaz.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurde Doris Schaz mit dem silbernen LOGL-Bäumchen geehrt.
Für zehn Jahre als Vorstands-Mitglied erhielt Frederike Schlenger den bronzenen Apfel.
Für 20 Jahre als Vorstands-Mitglied wurde Anita Bautz mit dem silbernen Apfel geehrt.
Bild: Ehrungen beim OGV Neuhausen: Uschi Schaz (links) und Alfred Schaz (rechts) ehren Doris Schaz (25 Jahre), Sonja Rudischhauser (10 Jahre) und Bettina Schaz (10 Jahre) für langjährige Mitgliedschaft (von links)


Foto: Winfried Rimmele


flyerVorläufiger Programm-Flyer 2018 erschienen
Unsere vorläufigen Termine für 2018 finden Sie in unserem Programm-Flyer (Download als PDF >hier)
und unter dem Menüpunkt OGV Aktivitäten / Termine


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